Wir bieten an

 

  • Beratung (telefonisch und persönlich) für:
  • Betroffene Mädchen, Jungen und junge Frauen und Männer bis 27 Jahre
    Unterstützung in Krisensituationen, Beratung und Unterstützung für weiterführende Hilfen; ber Bedarf auch lägerfristige Beratungen

    Bezugspersonen (Mütter, Väter, Freundinnen) und Fachkräfte (ErzieherInnen, LehrerInnen), die mit der Thematik sexuelle Gewalt konfrontiert sind

    Kindliche und jugendliche Misshandler, die wegen sexueller Grenzüberschreitungen bzw. Gewalt aufgefallen sind

     

  • Diagnostik bei Verdacht von sexueller Gewalt
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  • Prävention:
  • Informationsveranstaltungen für Mütter, Väter, Mädchen, Jungen, Fachleute und die interessierte Öffentlichkeit (z.B. Vorträge, Elternabende)

    Fortbildungen für Fachleute aus psychosozialen Arbeitsfeldern

    Fachberatungen und Fallsupervisionen für Einzelpersonen und Gruppen/Teams

    eine kleine, themenspezifische Leihbibliothek

     

  • Koordination:
  • Organisation und Begleitung von Fall- und HelferInnenkonferenzen

    Gesamttreffen der regionalen Arbeitskreise gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen

     

    Das Thema

     

    Sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen ist in den letzten Jahren zunehmend Bestandteil der öffentlichen Auseinandersetzung geworden. Gleichzeitig hat diese Entwicklung u.a. bei Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen zu einer großen Verunsicherung über das tatsächliche Ausmaß, die Folgen und den Umgang mit
    sexueller Gewalt geführt.

    Die konkrete Begegnung mit Mädchen und Jungen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, kann zu Fehlinterpretationen, vorschneller Intervention und Ratlosigkeit führen. Die Fachberatungsstelle bietet Informationen und Unterstützung für Personen, die mit diesem Thema konfrontiert sind bzw. sich
    informieren möchten, und für direkt Betroffene.


    Sexuelle Gewalt

     

    bedeutet, dass eine Person ihre Machtposition, ihre körperliche und geistige Überlegenheit, das Vertrauen oder die Abhängigkeit eines Mädchen oder eines Jungen zur Befriedigung ihrer eigenen
    Bedürfnisse benutzt.

  • Dazu gehört z.B., wenn eine Person
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    ein Mädchen oder einen Jungen zwingt oder überredet, sie nackt zu betrachten oder bei sexuellen Handlungen zuzusehen

    ein Mädchen oder einen Jungen zur eigenen sexuellen Erregung anfasst oder sich berühren lässt

    Mädchen oder Jungen Pornografie vorführt oder für pornografische Zwecke benutzt

    den Intimbereich eines Mädchens oder eines Jungen berührt oder sie zu oralem, analem oder vaginalem Geschlechtsverkehr
    zwingt.

     

    Betroffen von sexueller Gewalt sind Mädchen und Jungen aller sozialen Schichten und aller Altersgruppen.

    Der größte Teil der misshandelnden Personen stammt aus dem familiären oder sozialen Umfeld der betroffenen Mädchen oder Jungen.